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Tornado 2 – Die neuen Packtaschen von Enduristan


„Komplett geschweisste, 100% wasserdichte Konstruktion! Die Tornado Packtaschen gibt es in vier Grössen, von 20 Litern für den Wochenendausflug bis zu 84 Litern für Deine Weltreise. Der Rollverschluss über die ganze Breite sorgt für bestmögliche Zugänglichkeit und Übersicht. Pünktlich zur Abreise ist das sehnsüchtig erwartete Paket aus der Schweiz eingetroffen.“ 

Dieses waren die ersten Zeilen eines Artikel aus dem Jahr 2011. Obwohl erst ab März 2012 verfügbar, durfte ich bereits im Dezember 2011 die ersten Bilder von dem Vorserienmodell der Tornado-Packtasche in der Größe L zeigen und auf meinem Abenteuer Terra Australis ausgiebig testen. Diese Packtasche hatte mir auf meinen Reisen bereits sehr gute Dienste geleistet. Insbesondere die auf dem Stoff aufgenähten Materialschlaufen die dafür gesorgt haben, dass das Gepäckstück immer fest mit dem Motorrad verbunden war und ich dort meinen Wassersack befestigen konnte, hatten mich überzeugt.

Seit dieser Zeit haben sich die Tornado Packtaschen gut verkauft. Getreu dem Anspruch von Enduristan, Enduroreisgepäck von hoher Funktionalität, innovativen Details und bester Qualität anzubieten, wurde auch die Tornado Packtache weiterentwickelt.

Tornado 2L mit DELUXE Schultergurt

Enduristan hat nun einen Nachfolger auf den Markt gebracht den ich unbedingt haben wollte. Bei der Suche nach weiteren Informationen zu den neuen Packtaschen konnte ich leider keine Auflistung der Änderungen zum Vorgängermodell finden. Dementsprechend habe ich mich entschlossen neben den Neuerungen auch die beiden Packtaschen, also die Tornado 1L mit der Tornado 2L zu vergleichen. 

 Die Neuerungen der Tornado 2 Packtaschen

Wie alle aktuellen Produkte aus dem Hause Enduristan werden nun auch die Tornado 2 Packtaschen mit dem neuen 3-Schicht Stoff hergestellt.

Dieser Stoff besteht aus drei Lagen.

  • Die erste Lage und damit das sichtbare Aussenmaterial besteht aus einem abriebfesten Polymer.
  • Die mittlere Schicht besteht aus einem 1000D Nylongeflecht welches eine maximale Reißfestigkeit sicherstellt.
  • Die innere Schicht besteht aus rotem Vinyl und sorgt damit für die 100% Wasserdichtigkeit und gleichzeitig für den notwendigen Kontrast im „Innenraum“ .

Der neue Stoff wirkt deutlich edler, hochwertiger und robuster als der alte Stoff, gleichzeitig aber auch etwas steifer.

Desweiteren ist die neue Packtasche vorgeformt womit sich die Tasche, gerade in der Kombination mit dem neuem Stoff, deutlich leichter zu bepacken und zu verschliessen lässt als noch die Vorgängerversion. Dadurch ist das „Packmaß“ und die Steifheit höher.

Dennoch überwiegen die Vorteile beim Be- und Entladen des Gepäckes bei der Tornado 2 deutlich über den kleineren Packmaß der Tornado 1.

Auf den nächsten Bilder seht Ihr beide Packaschen im direkten Vergleich. Beide Taschen sind „unbefüllt“.

Tornado_2L 009

Vergleich: Tornado 1L und Tornado 2L.

Ein weiterer großer Unterschied ist der Innenraum der Tornado 2 Tasche. Dieser ist nun, wie bereits oben geschrieben aus rotem Vinyl und sorgt damit für einen guten Kontrast und damit für ein leichtes Wiederfinden der Dinge die in der Tasche stecken. Jeder der/die schwarze oder dunkle Dinge in einer Tasche mit schwarzen Innenfutter gesucht hat weiss wovon ich rede. Die das nicht Wissen, können sich auf den nächsten beiden Bilder einen eigenen Eindruck verschaffen.

Neuer Innenstoff und Netztaschen der Packtasche Tornado 2L.

Neuer Innenstoff und Netztaschen der Packtasche Tornado 2L.

Eine innenliegende Reisverschlusstasche mit drei aufgenähten Netztaschen sorgt nun für Ordnung in den Packtaschen Tornado 2.

Innenstoff der Tornado 1L Packtasche.

Innenstoff der Tornado 1L Packtasche.

Die neue Tasche besitzt ebenso wie das alte Modell auf beiden Seiten die bewährten auf dem Stoff aufgenähten Materialschlaufen.

Diese sorgen dafür dass das Gepäckstück immer fest mit dem Motorrad verbunden bleibt und dienen gleichzeitig als Befestigungspunkte für Zubehör wie zum Beispiel Wasser oder Benzinsäcke, Ölflaschen oder den neuen XS Zusatztaschen von Enduristan.

Diesmal hat Enduristan aber auf beiden Enden der Materialschlaufen jeweils zwei Ringe zur Befestigung der separat erhältlichen Deluxe Schultergurte aufgenäht. Mit diesem Luxusschultergurt lässt sich die Tasche sehr bequem und komfortabel tragen. Diese sind Aufpreispflichtig, können dafür aber mit allen Enduristan Produkten verbunden werden.

Die Tornado 1 Packtasche hatte noch einen sehr einfachen Tragegurt. Schön wäre es wenn bei einem neuen Modell der alte einfache Tragegurt wieder dabei wäre. Dafür würde ich auch gerne ein paar Euro mehr bezahlen. Die komfortablen Tragegurte, für zum Beispiel Flugreisen, könnte man dann seperat dazu kaufen.

Tornado 2L mit DELUXE Schultergurt

Tornado 2L mit DELUXE Schultergurt

 

Als weitere und damit auch letzte Neuerung ist noch der Halter für eine Beschriftungskarte (z.B. Namensaktie bei Flugreisen) zu erwähnen.

Tornado_2L 015

Halter für Beschriftungskarte

Weiterhin werden die extrem robusten und haltbaren Familienschnallen verwendet.

Alles in allem Gefällt mir die neue Packtasche sehr gut. Sie wirkt Edel und ist hochwertig verarbeitet. Die Neuerungen und damit Verbesserungen sind deutlich zu sehen/fühlen und überwiegen deutlich dem Wegfall des einfachen Tragegurtes und der Reduktion der Weichheit und damit des extrem kleinen Packmaß der alten Tasche. Aber mal ehrlich, wer braucht denn dieses kleine Packmaß? Wer von uns fährt denn eine Packtasche „leer und verstaut“ durch die Gegend?

Wie sich die Tasche auf großer Reise macht werde ich nach anstehenden Reisen berichten.

Die Packtaschen gibt es in folgenden Größen

S: 20 Liter 45 cm Breite 24 cm Durchmesser

M: 32 Liter 53 cm Breite 27 cm Durchmesser

L: 51 Liter 61 cm Breite 32 cm Durchmesser

XL: 82 Liter 67 cm Breite 38 cm Durchmesser

Hier der Link zu der Produktbeschreibung der Tornado 2 von Enduristan und hier der Link zum Webshop mit der Preisen und der Kaufmöglichkeit.

P.S.: Erlaubt mir noch einen letzten Hinweis.

Momentan gibt es noch Restbestände der Tornado 1 Packtaschen zu einem sehr guten Kurs im Enduristan Webshop.

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2015, das Jahr beginnt mit „K“ und „T“.


2015, das Jahr beginnt mit „K“ und „T“.

Als erstes wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr seid gut in das Jahr 2015 gestartet. Für mich hat der Jahreswechsel untern anderem zu einer Entscheidung geführt.

Terra Australis – Ein Abenteuer mit dem Motorrad -, also dieser Blog wurde ursprünglich ausschliesslich für meine Australienreise eingerichtet. Mittlerweile haben mehr als 33000 Personen diesen Blog besucht. Eine nicht unerhebliche Anzahl an Leserinnen und Lesern haben neben Fragen zu Australien und meiner Reise auch Fragen zu meinem Reisegepäck und anderen Dingen die ich während meiner Reise genutzt hatte gestellt.

Die geschriebenen Berichte und zum Teil das persönliche Gespräch am Telefon waren für einige Personen der letzten Impuls zur Meinungsfindung und zu Entscheidung, ob das Produkt etwas für sie sein könnte oder halt nicht. Mir geht es bei Recherchen oft genauso. Auch ich bin an sinnvollen Neuerungen zum Thema Motorrad- und insbesondere Enduroreise-Equipment interessiert, merke aber das die angepriesenen Produkte bei einer immer geringer werdenden Zahl an Händler zu sehen sind und es wenige Erfahrungsberichte dazu gibt. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen hier einen kleinen „Testbereich“ einzurichten in dem ich über von mir verwendete Produkte berichte, diese Vorstelle und nach Nutzung meine Erfahrungen damit beschreibe.

Dieser Bereich ist noch sehr klein, wird aber in diesem Jahr noch ausgebaut.

Hier ein kleiner Einblick auf die nächsten Produktbeschreibungen und Erfahrungsberichte.


Das „K“ – Jahr:

Enduroanzug: Badlands Pro von Klim.

Einige Zeit lang war ich auf der Suche nach einem neuen Motorradanzug, welcher optisch und technisch einem Rallye Anzug ähnelt, aber gleichzeitig auch den Ansprüchen von Tourenfahrern mit Offroad Ambitionen gerecht wird. Ein Anzug der einen Enduroschnitt hat, robust, Atmungsaktiv, sehr gut zu belüften aber auch gleichzeitig Wasserdicht ist. Halt die Eierlegendevollmilchsau unter den Motorradanzügen. Bisher wurde es versucht diesen Anspruch durch mehrlagige Kleidung zu lösen. Dieses bedeutet nichts anderes als das die äussere Bekleidungschicht robust, funktional sehr luftig und damit eher für Ausfahrten bei sommerlichen Temperaturen gestaltet wurde/wird, aber halt nicht wasserdicht ist. Die zweite Schicht ist in der Regel das Futter. Der Wetterschutz sowie der wärmende Komfort für die winterlichen Monate wird/wurde durch eine dritte wasserundurchlässige und in der Regel atmungsaktive Membran gelöst.

Durch die neue Technik der 3-Lagen Laminierung, also der Verbindung von Aussenmaterial mit einer wasserundurchlässigen Schicht sowie dem Innenfutter, wurde hier eine Schritt gegangen der meiner Eierlegendenvollmilchsau sehr nahe kommen könnte.

Nach langer Recherche bin ich auf die Firma Klim (Kleim) aufmerksam geworden, welche gleichzeitig das erste „K“ darstellt.

Hier konnte ich mir zu Weihnachten ein Geschenk machen und werde meine zukünftigen Reisen mit dem Enduroanzug Badlands Pro der Firma Klim beschreiten. Diesen werde ich in einem nächsten Artikel vorstellen sowie über meine Erfahrungen damit nach meiner anstehenden Endurotour im Frühjahr durch Andalusien berichten.

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Endurogepäcksystem: Overlander 60 Adventure von Kriega.

Wie Ihr wisst bin ich ein großer Freund von für Enduroreisen geeigneten Gepäcksystemen, also geringes Gewicht bei hoher Stabilität, Flexibilität, Wasser und Staubdichtigkeit bei durchdachter Funktionalität. Und von hier kommt ein weiteres „K“ ins Spiel, der Anfangsbuchstabe der Firma Kriega, einem britischem Hersteller von hochwertigen und flexiblen Gepäcklösungen.

Das zweite Weihnachtsgeschenk, das „Overlander 60 Adventure“ Gepäcksystem werde ich auch demnächst vorstellen und ebenso später in diesem Jahr einen ersten Erfahrungsbericht zu diesem Gepäcksystem geben.

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Das „T“ – Jahr:

Ich habe einen neuen Reisegefährten. Jetzt darf jeder raten. Welcher Reisegefährte (damit meinen ich ein zwei Rad) könnte ein „T“ und um ehrlich zu sein gleich drei von den Buchstaben repräsentieren?

Genau, ein erstes „T“ wie Triumph, ein zweites „T“ wie Tiger und das letzte „T“ für Triple.

Nachdem ich nunmehr ausgiebig verschiedenste Reiseenduros probefahren bin, durfte ich kürzlich eine Tiger 800 XC testen. Der Motor (insbesondere dessen Laufkultur und die Drehzahlfreudigkeit), die Ergonomie, Funktionalität und Haptik so wie das spielerische Handling der Tiger, entsprechen genau meinen Vorstellungen einer leichten Reiseenduro (Vollgetankt und Fahrfertig 215kg). Überzeugt hat mich insbesondere die Tatsache das ich mich auf der Tiger direkt wohl gefühlt habe, auch ohne große Eingewöhnungszeit und damit das Fahren frei nach dem Motto „Draufsetzten, losfahren und Freude haben“ unbegrenzt genießen durfte.

Obwohl ich bereits viele Motorräder gefahren bin, hatte ich dieses Gefühl schon sehr lange nicht mehr.

Nach der Probefahrt habe ich mich aber als erstes gefragt. Warum haben eigentlich nicht alle Motorräder 3-Zylinder und warum gibt es einen 3. und 4. Gang? Auch dazu demnächst mehr.

Mit diesem kleinen Tiger werde ich in diesem Jahr unter anderem für zwei Wochen das andalusische Hinterland unsicher machen. Diesmal werde ich aber nicht alleine Unterwegs sein, sondern werde die Tour mit Martin unternehmen. Natürlich wird auch darüber berichtet.

Tiger_blog 009  Tiger_blog 008


Wie ihr lesen könnt gibt es in diesem Jahr noch einiges zu erfahren, zu erleben und zu schreiben. Darauf freue ich mich schon sehr und sehe dementsprechend sehr zuversichtlich in ein tolles neues Jahr.