Auf dem Weg nach Esperance


Nachdem die Sachen gepackt sind geht es endlich weiter. Das Etappenziel ist Esperance (14650 Einwohner). Mit seinen prämierten weissen Stränden (der weisseste Strand Australiens ist hier zu finden (Twilight Beach)), den Wassersport- und verschiedensten Freizeit-Möglichkeiten ist Esperance ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bewohner der Bergbaustadt Kalgoorlie-Boulder. Und in der Tat, Esperance hat eine Menge zu bieten. Reiten an menschenleeren und schneeweissen Stränden, 4×4 Touren am Strand oder im Inland, Schnorcheln und verschiedenste Sportarten auf und im Wasser,  Wandertouren etc. pp..

Doch zuvor sollte es noch ein Highlight geben, auf dass ich mich die ganze Zeit schon freue. Der TreeTopWalk bei Walpole. Dieser befindet sich im Walpole-Nornalup National Park, im Herzen des Valley of the Giants, in der Nähe zur Küste des Southern Ocean von West Australien. Hierbei handelt es sich um einen „Walk“ durch Baumkronen von vierhundert Jahre alten Tingle Trees. Dieser Walk ist insgesamt sechshundert Meter lang und zeigt einem ungeahnte Einblicke in die Baumkronen dieser königlichen Bäume. Dort angekommen wird schnell das Ticket gelöst (12,5AUD) gelöst und direkt in die Kronen gewackelt 😉 Auch wenn ich nicht wirklich höhenfest bin, so gelingt mir der Rundgang im ersten Anlauf. Naja, die Hände kann ich irgendwie nur schwer vom Geländer lösen und es stellt sich, bis zum erreichen der nächstgelegenen Plattform, der Tunnelblick ein.

Dennoch, es ist ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man in schwindelerregender Höhe (der Höchste Punkt auf dem TreeTopWalk ist vierzig Meter über den Boden), die Baumkronen dieser Bäume und den Ausblick aus luftiger Höhe erleben darf. Einfach toll! Eine Empfehlung für jeden, der den Süden in West Australien bereist.

Die Streckenführung über den Freeway No. 1 ist überraschender weise sehr kurvig. Die Landschaft, entweder durch Wälder von Karri Bäumen oder aber durch Weizenfelder, welche sich bis zum Horizont erstrecken, sehr abwechslungsreich. An der Strecke liegen Bergbaugebiete und Buschfeuerwarntürme. Diese Türme sind Aussichtspunkte, in den Baumkronen von Karri Trees, welche in Höhen von bis zu dreiundsechzig Metern errichtet wurden. Es macht einfach Spaß durch dieses Gebiet zu fahren.

In Esperance angekommen stellt sich ein wenig Enttäuschung ein. Sollte doch der heutige Tag eine Fahrt mit einem Glasbodenboot beinhalten, erfahren wir von der Reederei, dass der Besitzer der Reederei gewechselt hat und damit das Glasbodenboot nicht mehr zu Verfügung steht. Naja, die eigentliche Aussage war,…“may be, … one day again“. Was immer man darunter auch verstehen mag. Ein paar Eindrücke aus Esperance habe ich angefügt, bevor es erneut ins Outback und zu den Wave Rocks geht.

P.S.: Auf der Fahrt nach Esperance war ich das erste Mal so Richtig froh nicht auf einem Motorrad zu sitzen. Auf einem ca. fünf Km langen Streckenabschnitt war die Fahrbahn von einem Teppich von Heuschrecken überzogen. Die Einschläge dieser Tiere auf Windschutzscheibe und Motorhaube wurden zu einem gruseligen Todeskonzert. Nun muss dringend eine Waschstrasse gefunden werden um die Beweise des Massakers zu entfernen.

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6 Antworten zu “Auf dem Weg nach Esperance

  1. Und warst Du auch im Wasser?

  2. Wow… Was für ein geiler Strand… Da wäre ich jetzt auch gerne zum Schwimmen und Relaxen!!! Ein TRAUM!!!!!

  3. Sag maaaaal…hast du etwa zugenommen? 😉

    Gruß,

    Frank

  4. Also mir wäre das viel zu voll am Strand. 😉

  5. Wow…wunderschön, wunderwunderschön…und die Tour in den baumkronen …der Hammer…

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